COVID-19 – Mit Crowdfunding die Existenz sichern

Gehörst Du zu den Solo-Selbständigen und Kleinunternehmen, die in den letzten Tagen mit unglaublicher Wucht von den einschneidenden Maßnahmen der Bundesregierung zur Bekämpfung der Corona-Pandemie getroffen wurden?

Wenn Du eine Community hast, die Dein Angebot schätzt und möchte, dass es erhalten bleibt, könnte Crowdfunding das Richtige für Dich sein.

Für die Umsetzung hast Du verschiedene Möglichkeiten. Wir stellen sie Dir vor!

 

Möglichkeit 1: Reward-Based Crowdfunding

Beim Reward-Based-Crowdfunding können die Unterstützer*innen spenden oder eine Gegenleistung bei Dir einkaufen. Dies kann ein kleines Dankeschön sein oder auch ein Gutschein, der später bei dir eingelöst wird.

Plattformen wie startnext, oder wemakeit haben eigene Corona-Hilfsprogramme aufgesetzt, in denen sie Transaktionskosten erlassen oder Servicegebühren reduzieren. Bei startnext kannst Du jetzt vollkommen kostenfrei Geld von Deiner Community sammeln. Die Plattform ist generell gebührenfrei und übernimmt im Rahmen des Programms die Transaktionskosten für Dich. Zudem hat sie die Hürden für ein Crowdfunding herabgesetzt: Du benötigst ausnahmsweise kein Pitch-Video und auch das Alles-oder-Nichts-Prinzip wurde ausgesetzt. Das heißt, Du bekommst jeden Euro, den Du von Deiner Community mobilisierst - auch wenn Du Dein Finanzierungsziel nicht erreichst.

Eine Erfolgsgeschichte schreibt aktuell die Darmstädter Studio Bloc GmbH. Mit ihrer Kampagne “Support your local Gym“ hat sie schon fast 40.000 € von ihrer Boulder-Community gesammelt, um die Krise zu überstehen.

Vorteile Reward Based-Crowdfunding auf einen Blick:

  • Du kannst sowohl Spenden sammeln als auch Gegenleistungen anbieten.
  • Bei der Auswahl deiner Gegenleistungen bist Du frei und flexibel. Du kannst Gutscheine anbieten, aber auch andere Dinge, wie etwa Tickets für die Wiedereröffnungsparty ;o)
  • Die etablierten Plattformen bieten Dir attraktive Präsentationsmöglichkeiten, verschiedene Zahlungsanbieter und reibungslose technische Prozesse sowie - aktuell - interessante Sonderkonditionen.

 

Möglichkeit 2: Spenden-Crowdfunding

Beim Spenden-Crowdfunding erhalten Deine Unterstützer*innen keine Gegenleistung. Sie geben Dir das Geld, weil sie Dir helfen wollen bzw. nicht möchten, dass Dein Angebot vom Markt verschwindet.

Wenn Dein Unternehmen gemeinnützig ist, kannst Du Geld über betterplace.org sammeln, ansonsten über deren Schwesterplattform betterplace.me oder über gofundme.com. Alle Plattformen haben mittlerweile eigene Rubriken für Projekte mit Corona-Bezug eingerichtet.

Ein sehr schönes Beispiel aus der Region ist die Kampagne für das TAG.WERK in Wiesbaden auf betterplace.me. Hier haben Fans des „familiären und wohligen Ortes der urbanen Wiesbadener Kultur- und Bar-Szene“ eine Spendenseite angelegt und steuern bereits auf das Finanzierungsziel von 3.100 € zu.

Vorteile Spenden-Crowdfunding auf einen Blick:

  • Spenden helfen Dir am effektivsten, weil Du hierfür keine Gegenleistungen erbringen musst.
  • Die etablierten Plattformen bieten Dir attraktive Präsentationsmöglichkeiten, verschiedene Zahlungsanbieter und reibungslose technische Prozesse. Dabei beschränken sich die Kosten meist auf die Transaktionsgebühren.

 

Möglichkeit 3: Gutschein-Plattformen

In den vergangenen Wochen sind, meist auf private Initiative, diverse Plattformen entstanden, über die betroffene Restaurants, Cafés, Einzelhändler, Künstler oder Kulturschaffende Gutscheine verkaufen können. Die Idee: heute zahlen, nach der Krise konsumieren. Das Geld kommt Dir also jetzt zugute, eingelöst werden die Gutscheine nach der Krise, wenn Du Deinen Betrieb wieder aufgenommen hast.

Auch im Rhein-Main-Gebiet sind verschiedene Gutschein-Plattformen mit lokalen Fokus aktiv, wie z.B. Mainzliebe, Wiesbadenliebe, in Eintracht helfen oder Save your Gastro für Frankfurt. Betroffene Betriebe können sich unkompliziert auf den Plattformen registrieren und werden so bei lokalen Zielgruppen sichtbar. Die genannten Plattformen verlinken von einer Übersichtsseite über ein Foto des Ladens direkt auf den Zahlungsanbieter PayPal. Das heißt für dich, dass Du keine eigene Profilseite hast, auf der Du Dein Angebot präsentierst und wohin Du Deine Community lenken kannst. Der große Vorteil dieser Plattformen liegt darin, dass jeder Betrieb, der auf der Plattform gelistet ist, seine Community auf die Übersichtsseite mit allen Betrieben lenkt. So erhält auch Dein Angebot Sichtbarkeit bei der lokalen Community.

Neben den genannten lokalen Gutscheinplattformen gibt es auch deutschlandweit aktive Plattformen wir z.B. pay now eat later. Hier können sich Betriebe aus ganz Deutschland registrieren, eine eigene Profilseite einrichten und ihre Community dorthin schicken, um Gutscheine zu kaufen. Für einige größere Städte, darunter auch Frankfurt und Offenbach können die Betriebe aus der Stadt mithilfe eines Filters selektiert werden.

Wenn Du diesen Weg der Finanzierung nutzen möchtest, solltest Du unbedingt den Artikel unserer Partner vom Crowdfunding-Campus lesen. Sie klären auf, welche (steuer-) rechtlichen Aspekte Du hierbei beachten musst.

Vorteile der Gutscheinplattformen auf einen Blick

  • Die Plattformen bieten Dir eine einfache und niedrigschwellige Möglichkeit, Gutscheine zu verkaufen.
  • Am besten helfen Dir übrigens Deine Unterstützer*innen, wenn sie die erworbenen Gutscheine verschenken. Denn dann lernen neue Kund*innen Dein Angebot kennen.

 

Wir unterstützen Dich mit einem zu 100% förderfähigen Beratungsangebot!

Durch die Anpassung der Förderrichtlinie des Bundesamtes für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) hast Du die Möglichkeit, eine zu 100% geförderte Beratung zur Planung und Konzeption einer Crowdfunding-Kampagne in Anspruch zu nehmen. Diese Beratung bieten wir Dir in Kooperation mit dem Crowdfunding-Campus an, dem deutschlandweit einzigen zertifizieren Bildungsträger zum Thema Crowdfunding.

Ob du antragsberechtigt bist und Crowdfunding für dich der richtige Weg ist, erfährst du in unserer kostenfreien Erstberatung. Vereinbare einen Termin mit uns, wir beraten dich transparent und fair.

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