Bio SoLaWi Auf dem Acker

Solidarische Landwirtschaft im Rhein-Main-Gebiet

HA 005
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Umwelt & Nachhaltigkeit

Das Projekt in Kürze

Bio-Obst und -Gemüse? Klar! Aber nicht plastikverpackt aus dem Supermarkt, wo es schon weite Transportwege hinter sich hat? Sondern lieber regional und ökologisch angebaut, so dass jeder sehen kann, wo es wächst? Und mitentscheiden kann, was und wie es angebaut wird? Und sogar selbst mithelfen kann? Das geht? Ja! Und zwar mit Solidarischer Landwirtschaft!

Worum geht es in dem Projekt?

Bei der Solidarischen Landwirtschaft (SoLaWi) finanzieren die Mitglieder gemeinsam einen Hof und bekommen dafür die komplette Ernte. Wir, von der Bio SoLaWi Auf dem Acker e.V., möchten einen Biolandhof mitten im Rhein-Main-Gebiet übernehmen und benötigen dafür noch Unterstützung.



Wir haben unsere SoLaWi gegründet, um zu wissen, wo unser Essen herkommt. Bio-Äpfel aus Chile und in Plastik eingeschweißte Bio-Zucchini aus Spanien? Das kann nicht der richtige Weg sein. Regional und ökologisch angebaut soll unser Obst und Gemüse sein. Dafür legen wir zusammen, um den Hof und unsere Gärtnerin zu finanzieren. Unsere Gärtnerin ist für den gesamten Anbau zuständig. Manchmal braucht sie dabei Unterstützung, etwa zur Erntezeit. Dann helfen wir als Gemeinschaft auf dem Acker und packen mit an. Die Ernte wird unter uns Mitgliedern aufgeteilt. Unsere Gärtnerin wird fair, d.h. deutlich über Mindestlohn und Tariflohn, bezahlt. Zudem gilt bei uns das solidarische Prinzip, d.h. Mitglieder, die es sich leisten können, zahlen ein wenig mehr für ihre Ernteanteile und finanzieren so Mitglieder, die anders nicht teilnehmen könnten. Das Risiko, wie z.B. Ernteausfälle, wird gemeinschaftlich getragen.



Wir Mitglieder sind für den Hof verantwortlich, bestimmen, was angebaut wird und wie, d.h. ohne Gentechnik, streng ökologisch und mit samenfestem Saatgut. Wir erleben, wie alles gedeiht oder auch mal nicht so gedeiht, vielleicht weil der Regen ausbleibt oder später Frost einsetzt. Dann gibt es auch weniger zu verteilen. Verteilt wird immer, was gerade geerntet wird. So erhält man automatisch einen Zugang zu saisonalem Obst und Gemüse. Kinder und Jugendliche erleben den natürlichen Kreislauf hautnah mit und lernen, wie die Pflanzen wachsen und wo eigentlich ihr Essen herkommt.



Außerdem möchten wir nicht nur gemeinsam arbeiten, sondern auch gemeinsam Spaß haben und Feste feiern, am Liebsten passend zur Jahreszeit, wie z.B. ein Sommerfest und ein Kelterfest. Zu sehen und aktiv dazu beizutragen, wie der Hof gedeiht – so stellen wir uns das vor. Auch Lernen soll ein zentraler Baustein in unserer SoLaWi sein: Lernen durch Mithelfen, durch Ausprobieren und Experimentieren, aber auch durch Seminare und die gemeinsame Teilnahme an Veranstaltungen wie z.B. vom Netzwerk Solidarische Landwirtschaft. Weiterhin möchten wir gerne neue Erkenntnisse, z.B. hinsichtlich schonender Bodenbearbeitung oder Permakultur, bei uns ausprobieren und sehen, wie es funktioniert. Wir wollen es auch Studierenden ermöglichen, bei uns zu diesen Themen ihre Abschlussarbeiten zu schreiben.



Ganz selbstverständlich soll bei all unserem Tun der Naturschutz im Vordergrund stehen! Förderung der Flora und Fauna – wir wollen aktiv gegen das große Artensterben werden! Landwirtschaft nicht gegen die Natur, sondern mit ihr!

Was sind die Ziele und wer ist die Zielgruppe?

Wir wollen die Welt im Kleinen ein bisschen besser machen! Wir möchten zeigen, dass eine enkeltaugliche Landwirtschaft möglich ist, dass die Insekten und die Natur geschützt werden können und gleichzeitig tolles Bio-Obst und -Gemüse angebaut werden kann! Und dass bei alldem auch die Menschen, die für uns auf dem Acker stehen, fair bezahlt werden. Bei uns können alle mitmachen, denen es nicht egal ist, wo ihr Essen herkommt und wie es angebaut wird! Wir freuen uns über jede helfende Hand, egal ob jung oder alt, Single, Familie oder Pärchen, Fleischesser oder Veganer!

Warum sollte jemand dieses Projekt unterstützen?

Das Insektensterben war tagelang ein Thema in allen Medien. Wir sind überzeugt, dass wir vom Kleinen ins Große etwas bewirken können: mit einer Landwirtschaft, die ohne Gifte und Chemie auskommt, die Insekten, Vögeln und allen anderen Tieren einen Lebensraum bietet, die nicht gegen, sondern mit der Natur arbeitet! Bio wächst von unten, und wir haben die Chance, dabei mitzuhelfen. Unsere Mitglieder setzen sich mit viel Zeit, Tatkraft und ihrem finanziellen Beitrag für unsere SoLaWi ein. Mit Deiner Unterstützung hilfst Du uns, dass unsere SoLaWi echte Impulse setzen kann hin zu einer zukunftsfähigen Landwirtschaft!

Was passiert mit dem Geld bei erfolgreicher Finanzierung?

Bei erfolgreicher Finanzierung können wir gut in unser erstes Anbaujahr starten. Viele der vorhandenen Maschinen dürfen wir von dem Hof mitbenutzen, aber einiges müssen wir selbst anschaffen: € 500,- Werkzeug für gemeinschaftliche Arbeitseinsätze, damit wir uns nicht zu zehnt eine Hacke teilen müssen; € 500,- Einzelkornsämaschine, per Hand ist das Säen super anstrengend, vor allem wegen Einhaltung der Abstände € 500,- Obstbäume; Nachpflanzen abgestorbener Bäume auf den Streuobstwiesen, Totholz wird aber als Lebensraum für Tiere erhalten; € 1.500,- Gebrauchter kleiner oder selbstgebauter Folientunnel;für Tomaten, Paprika, Auberginen im Sommer, im Winter für Salate, im Frühjahr Jungpflanzenanzucht; € 4.500,- Rest großer Folientunnel, wenn möglich gebraucht oder selbstgebaut.

Bio SoLaWi Auf dem Acker e.V.
user
Sandra Wolf
1. Vorsitzende des Vereins
Buchenstr. 3
65468 Trebur

06147-9350711

Über mich/ über uns

Wir sind ein ganz frisch gegründeter "Gemüseanbauverein" namens Bio SoLaWi Auf dem Acker e.V. (Vereinsgründung war am 18.12.2017) mit 45 aktiven Mitgliedern. Wir finanzieren unseren Hof und unsere Landwirtin, erhalten dafür die Ernte in Form von regionalem und saisonalem Bio-Obst und -Gemüse, können auf dem Acker und den Streuobstwiesen mithelfen und betreiben damit aktiven Naturschutz!

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Erfolgreich

Das Projekt wurde erfolgreich finanziert.
3.000 €
29
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