Café Zeitsprung- Erinnerungscafe mit offener Beratung

Wohlfühlcafé zu schneller Selbsthilfe bei Pflege und Demenz

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Gesundheit & Soziales

Das Projekt in Kürze

In unserem Erinnerungscafé sind Pflege und Demenz kein Tabu. Das Café bietet zu den Öffnungszeiten offene Beratung, Hilfen zu Antragstellungen und Unterstützung bei Selbsthilferecherchen, sowie eigener Gesundheitseinschränkungen. In vertrauter Atmosphäre beantworten Pflegefachkräfte alle Fragen zur häuslichen Versorgung und vernetzen andere Akteure der Region. Dazu gibt es wöchentlich eine wechselnde Auswahl einfacher typischer Gerichte, Gebäck und kleinen Leckereien für Jedermann.

Worum geht es in dem Projekt?

Im Kontext stark ansteigender Demenzerscheinungen und zunehmenden Versorgungsanforderungen bei der Pflege zu Hause, bietet das Konzept unverfänglichen Erstzugang für Betroffene, Angehörige in familiärem Ambiente und ein zielgerichtetes, ein modernes Beratungs- Schulungsangebot, professionelle pflegefachliche Evidenz und ist dazu anbieterneutral. Damit ist ein hoher Qualitäts- und Aktualitätsanspruch verbunden, den wir bei der Vermittlung unseres Wissens stets anstreben. Sensibilisierung und Enttabuisierung durch öffentliche Präsenz, Brauchtumsvermittlung an junge Generationen, Toleranzentwicklung durch Förderung intergenerativen Austauschs sind wichtige Aspekte des Projektes, um frühzeitige Ressourcen auf gesellschaftlicher Ebene zu erschließen und das nötige Wissen transparent zu machen. Das Café vernetzt Betroffene, Angehörige, gesellschaftliche Akteure und auch die Fachdisziplinen der Region. In den Abendstunden und an den Wochenenden werden Schulungen und Fortbildungen zu Pflege, Demenz und GEsundheit angeboten, die auf die jeweilige Zielgruppe zugeschnitten und mit Unterstützung von Dozenten verschiedener Fachrichtungen umgesetzt werden. Hierbei wird großer Wert auf alternatives Wissen aus Pflanzenheilkunde, Ernährung, Bewegung und auch interdisziplinäre Behandlungsformen gelegt, die einfache und bewährte Hilfen bei verschiedenen Problemen bieten.

Was sind die Ziele und wer ist die Zielgruppe?

Das Erinnerungscafé schafft einen niederschwelligen Zugang für Angehörige und Betroffene, um schnelle, zielgerichtete Hilfe bei Versorgungsproblemen und zu Möglichkeiten professioneller Pflege, speziell auch bei dementiellen Erkrankungen, zu erhalten. Das Speisen- und Getränkeangebot spiegelt durch die regionale Prägung, die Kultur, Dialekte und das Brauchtum der Gegend wieder und bietet für Jedermann günstigen, frischen Genuss mit Erinnerungswert. Vor Ort besteht für JEdermann die Möglichkeit, zu eigenen Fragen im Zusammenhang mit Gesundheit und PFlege Antworten zu bekommen. Hierfür kann eine internetbasierte Eigenrecherche unter Anleitung genutzt werden, aber auch eine gezielte Beratung durch eine Pflegefachkraft in Anspruch genommen werden. Das Konzept will gesundheitsfördernd und auch nachhaltige Wege zur eigenen Selbspflege vermitteln und damit Alternativen und Ergänzung zu reinen Medikationsbehandlungen und präventiven Möglichkeiten bieten.

Warum sollte jemand dieses Projekt unterstützen?

Bürokratische Hürden und auch fehlendes Wissen im Umgang mit komplexen Pflege- und Versorgungsproblen überfordern zunehmend die Gesellschaft. Komplizierte Antragswege, Zuständigkeiten, lange Wartezeiten für Arzttermie und Überforderung im Umgang mit dem Beginn von Pflege in der häuslichen Versorgung werden immer mehr alltäglich. Vor allem bei Erinnerungsschwächen herrschen große Ängste und Unsicherheiten bei BEtroffenen und im persönlichen, aber auch professionellen Umfeld. Was ist richtig? Was ist falsch? Was kann man tun? Werde ich entmündigt? All diese Fragen kommen mit Denken an die Diagnose Demenz auf. Jeder will in Würde und Selbstbestimmung alt werden.Demenz wird immer mehr Teil unseres Alltags,ob selbst betroffen, bei Angehörigen oder Freunden, im beruflichen Alltag oder einfach im gesellschaftlichen Umfeld. Hilfen werden häufig viel zu spät, teils aus Unkenntnis und Scham, bürokratischer und emotionaler Überforderung aufgesucht und angenommen. Hilfsangebote sind, je nach Region, nicht existent oder langfristig finanzierbar. Es sprengt zukünftige kommunale Kassen.

Was passiert mit dem Geld bei erfolgreicher Finanzierung?

Ausstattung, der Räumlichkeiten (1 Caféraum, sowie ein Nebenraum für Schulung) Materialbeschaffung für Umsetzung der Schulungen, Beratungen, Erinnerungsarbeit Anschaffung IT- Unterstützung (Laptops, digitale Aktivierungshelfer und -lösungen) Erstellen von Publikationen, Öffentlichkeitsarbeit Deckung erster Personalkosten (2 Monate) und spezieller Fortbildungen/Qualifikationen

Care for the ONE
user
Eva- Maria Endruweit
Geschäftsführung, Management
In der Hohl 5
35792 Hessen - Löhnberg

01629450413

Über mich/ über uns

Als vor knapp 30 Jajren gelernte Krankenschwester und Lehrerin für Pflegeberufe mit 15 Jahren Berufserfahrung arbeitete ich schwerpunktmäßig in den letzten JAhren als Dozentin für Gesundheitsberufe mit den Schwerpunkten Pflegewissenschaft und Gesundheitssystem. Berufsbegleitend absovierte ich mein Studium im Gesundheitsmanagement (BA/MA). Seit vielen Jahren bin ich ehrenamtlich in der kommunalen Demenzarbeit tätig, was damit auch meinen Studienschwerpunkt darstellte: Die Versorgung von Menschen in der ländlichen Region im Zeitalter demographischen Wandels. Durch Aufnahme in ein Bundes- Projekt "Lokale Allianzen für Menschen mit Demenz" erhielten wir vor drei Jahren die Möglichkeit, erste demenzfreundliche kommunale Angebote für den ländlichen Raum und die Region mit zu gestalten und umzusetzen. Ergebnis ist ein intergenerativer Nachmittag , bei dem gemeinsame Aktivitäten von Grundschulkindern und Senioren über das Jahr gestaltet und durchgeführt werden. Ebenso findet Beratung in familiären Krisensituationen im Zusammenhang mit Demenz statt und auch die Finanzierung von Kursen zur Fortbildung Angehöriger konnte inzwischen auf eine sichere Finanzierungsbasis gebracht werden, denn diese Kurse werden durch die Pflegekassen als anerkanntes Angebot inzwischen . Als Mutter zweier inzwischen großer Söhne und gleichzeitig Tochter pflegebedürftiger Eltern, sehe ich gerade ein familiäres Umfeld mit vielfältigem Unterstützungsangebot, ausgerichtet auf die Bedarfe der Generationen, als wichtige Basis zukünftigen kommunalen Lebens an. Viele Menschen sind durch mit der Versorgung verbundene Bürokratie innerhalb der häufig schon brisanten, eigentlichen Situation, überfordert und an den Grenzen der Belastung. Daher soll an der Basis der häuslichen Probleme hochqualifizierte, schnelle Hilfe bereitgestellt werden und durch den Raum eines "offenen Cafés" mit kreativer, gemütlicher Atmosphäre, die Bereitschaft zur Annahme von Hilfen und auch Informationen senken. Durch Vernetzung von Angeboten, Schulungen und Themen zur Gesundheit wird eine große Gruppe erreicht. Denn auch Wissen muss "schmecken" und braucht Möglichkeiten des einfachen Zugangs, was durch Nutzung technischer und moderner Möglichkeiten der Selbsthilfe erreicht werden kann. Ich bin Mitglied der Pflegekammer Rheinland- Pfalz, sowie in mehreren pflegefachlichen Berufsverbänden, sowie Netzwerken, was mit einem hohen Anspruch an pflegefachlich evidente Qualität einhergeht und Wissen auf aktuellstem Niveau garantiert. Bisher wurden durch mich drei Bücher veröffentlicht, sowie pflegewissenschaftliche Artikel für verschiedene Fachzeitschriften. Durch Kreativität, verbunden mit dem nötigen know- how der Pflege (- wissenschaften) ist das Entstehen neuer "Carespektiven" überall möglich, dies ist meine Überzeugung- und der Weg ist das Ziel.... Wir sind nun mutig los gegangen, es wäre TOLL, wenn Sie uns begleiten und mitgehen, wir nehmen jeden mit, der gerne MÖCHTE :-)

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